Wie bei uns Menschen gibt es auch bei unseren Haustieren – nicht nur bei Hunden und Katzen – sportliche Tiere, die viel Bewegung brauchen, damit sie sich wohl fühlen. Dazu gehören natürlich auch Pferde oder Hunde, die dann für Wettkämpfe wie Pferderennen oder Hunderennen trainiert werden. Hier ist das Training nicht minder anstrengend als bei einem Leistungssportler, nur dass sich anschließend nicht das Tier, sondern hauptsächlich der Besitzer über die Lorbeeren freut.
Tierfutter ist etwas anders…
Natürlich bekommen solche wertvollen Tiere nicht dasselbe Futter wie ihre langsameren Artgenossen. Sondern sie erhalten ein spezielles Kraftfutter, das mit vielen Vitaminen, zusätzlichen Proteinen und Creatin den Muskelaufbau unterstützen soll und dem Tier die nötige Energie für den Wettkampf liefert. Hier scheiden sich dann oftmals die Geister von Tierhaltern und Tierschützern, denn leider bekommen viele Tiere außer den ungefährlichen Nahrungsergänzungen ganze Medikamentencocktails verabreicht.
Auch Tiere dürfen nicht dopen
Zum Schutz der Tiere und der sportlichen Fairness dürfen Rennpferde natürlich ebenso wenig gedopt sein wie menschliche Sportler. Hier werden vor jedem Wettkampf, ganz gleich ob es sich um ein Trabrennen oder Springreiten handelt, die Tiere einer Dopingkontrolle unterzogen. Natürlich ist die Anreicherung der Tiernahrung mit Creatin kein Doping, es wird sogar von Tierärzten empfohlen, wenn ein kräftigerer Muskelapparat die Gesundheit des Tieres fördern kann (z. B. bei Gelenkproblemen) oder es sich eben um Sporttier handelt. Creatin verhindert in ausreichenden Mengen die Übersäuerung der Muskeln bei starker Belastung, verhindert also Muskelkater und verkürzt die Regenerationszeit nach einem harten Wettkampf oder Training. Natürlich sollte man sich bei der Dosierung nach den Empfehlungen des Tierarztes richten, denn wie beim Menschen können auch bei Tieren Nebenwirkungen wir Funktionsstörungen im Magen-Darm-Trakt das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Tieres beeinträchtigen.